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Sonntag, 7. August 2016

{Mini-Rezensionen} Meine letzten, gelesenen Bücher (2)


Meine letzten Rezensionen sind noch gar nicht so lange her - aber in letzter Zeit komme ich wieder wirklich viel zum Lesen (juhuu) und kann euch deshalb schon wieder einen neuen Post mit meinem letzten Lesefutter machen :) 


Alexa Hennig von Lange - Die Welt ist kein Ozean

Genre: Jugendbuch, Romance, Drama
Seiten: 352
Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?
Da ich selbst in einer psychiatrischen Klinik arbeite, hat mich dieses Buch von Anfang an sehr interessiert. Und da ich auch wirklich eine Cover-Käuferin bin (ist es nicht schööön?) habe ich auch nicht lange überlegt, ob ich es mir kaufen soll.
Im Endeffekt bin ich bei diesem Roman etwas zwiegespalten. Die Story ist super schön und leicht erzählt, kam mir an einigen Stellen dann aber doch etwas zu weit her geholt vor. Franzis Erfolge, was Tuckers Erkrankung angeht, gehen ein bisschen zu schnell, ebenso wie die Liebesgeschichtes des Buches. Alles wirkt ein bisschen übereilt und dadurch leider etwas unrealistisch.
Nichts desto trotz habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt und gebe dem Buch 3/5 Sternen.

Jeanne Ryan - Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen

Genre: Jugendbuch, Thriller
Seiten: 320
Eigentlich will Vee gar nicht mitspielen bei diesem neuen Online-Spiel, bei dem man ständig neue peinliche »Challenges« bekommt, die sofort ins Netz gestellt werden. Aber um einen Jungen auf sich aufmerksam zu machen, der ihr gefällt, wagt sie es dann doch. Zumal Preise locken, denen sie nicht widerstehen kann, wie zum Beispiel die Schuhe ihrer Träume. Noch dazu sieht Ian, der ihr als Spielpartner an die Seite gestellt wird, wirklich gut aus. Erst macht es Spaß. 
Aber dann werden die Challenges heikler und heikler, und die Fans treiben Vee dazu, immer mehr zu riskieren. Schließlich werden Vee und Ian zusammen mit fünf anderen Spielern an einen geheimen Ort gebracht, wo die letzte Runde stattfindet. Es geht um alles oder nichts und auf einmal steht ihr Leben auf dem Spiel …
Wer mich kennt, weiß, dass ich Buchverfilmungen liebe. Als ich den Trailer zu "Nerve" gesehen habe, musste ich also unbedingt erst einmal nachschauen, ob es dazu ein Buch gibt. In der Tat - und es ist sofort auf meinem Kindle gelandet.
Die Idee hinter diesem Buch finde ich einfach genial - denn es klingt nach etwas, das in unserer heutigen Zeit wirklich stattfinden kann. Jugendliche, die immer riskantere Videos von sich ins Netz stellen, kommt einem irgendwie bekannt vor, oder?
Der Roman ist unheimlich spannend geschrieben, und ich mochte die Hauptcharaktere Vee und Ian wirklich gern. Vor allem Ian. Hach. Tatsächlich habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte und unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht.
Vom Ende war ich dann doch ein bisschen enttäuscht, auch wenn es unerwartet kam. Irgendwie wirkte es nicht ganz durchdacht und überzeugend. Insgesamt konnte ich mich das Buch aber wirklich überzeugen, und ich freue mich jetzt schon auf die Verfilmung! 4/5 Sterne.

!!! Achtung, beim letzten Buch gibt es Spoilergefahr in der Beschreibung, falls ihr den ersten Teil noch nicht gelesen habt: überspringt sie bitte!!! :)

Virginia Bergin - Storm: Die Auserwählte

Genre: Jugendbuch, Thriller, Endzeit
Seiten: 432
Drei Monate nach dem ersten tödlichen Regen macht Ruby eine erschreckende Entdeckung: Um ein Heilmittel gegen das tödliche Virus zu finden, werden Experimente an Menschen durchgeführt! Als Ruby herausfindet, dass auch ihre Freunde unter den Gefangenen sind, startet sie eine dramatische Rettungsaktion. Dabei stellt sich heraus, dass Ruby gegen das Virus immun ist. Doch das darf niemand erfahren, denn die Wissenschaftler haben ganz andere Pläne – und Ruby muss wieder fliehen.

In einer Welt, in der Geld und Profit wichtiger als Menschenleben sind, kämpft Ruby ums Überleben – doch der Ausgang ist ungewiss.
Den erste Band "Rain - Das tödliche Element" habe ich bereits vor einer ganzen Weile gelesen und mich deshalb wirklich sehr gefreut, als ich den zweiten Teil bei Amazon entdeckt habe. Nummer 1 der kurzen Reihe hat ja sehr abrupt und unerwartet geendet, deshalb war ich wirklich gespannt.
Genau wie bei "Rain" gefielt mir auch bei "Storm" der Schreibstil sehr gut. Er ist sehr jugendlich, was gut zur Protagonistin passt, und machte den Einstieg für mich wirklich leicht. Auch die kurze, aber nicht nervige Wiederholung der vorangegangenen Geschehnisse brachte mich schnell wieder in die Story. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass man eigentlich nie genau wusste, was als nächstes kommen würde. Was macht Ruby jetzt? Wie reagiert sie, wie fühlt sie sich? Es war gewohnt spannend, an manchen Punkten wirkte es aber dann doch ein bisschen zu undurchsichtig und verwirrend, vor allem was das Ende angeht.
Ruby an sich ist eine sympathische Protagonistin, deren Handeln man in den meisten Fällen gut nachempfinden kann. Aber mein Held des Buches ist eindeutig Darius Spratt - der kleine Nerd, der sich doch wirklich irgendwie in Rubys Herz geschlichen hat ;) Schon von Anfang an habe ich mich sehr darauf gefreut, wieder von ihm zu lesen.
Schade, dass es keine Trilogie ist, denn nach diesem Buch hätte ich definitiv gern noch eins gelesen. Verdiente 4/5 Sternen!

So, das wars auch schon wieder von mir. Ich lese dann mal die nächsten Bücher/Comics ;)
Euch noch einen schönen Sonntag! 





Sonntag, 19. Juni 2016

Mein "To write"-Jar

Hallo liebste Leser!

In meinem letzten Nachtdienst, als ich alle Aufgaben erledigt hatte, bin ich auf eine Idee gekommen. Bei den meisten Bücher-Blogs habe ich ein sogenanntes "To be read"-Jar gesehen, das zum SUB-Abbau dienen soll. Das Ganze habe ich jetzt mal auf meine Autorenbedürfnisse umgemünzt ;)


Tadaaah, mein "To Write"-Jar, meine neue, gläserne To Do-Liste fürs Schreiben. Einfaches Prinzip:
Auf einen kleinen, bunten Zettel schreibe ich den Arbeitstitel einer zu schreibenden Geschichte, darunter schreibe ich dann (je nach Stand) "plotten", "schreiben" oder "überarbeiten". Momentan fliegen so viele Ideen in meinem Kopf herum, dass ich kaum einer gerecht werden kann. 
Mit meinem Schreibglas hoffe ich nun, dass ich meinen "Stapel ungeschriebener Bücher" ein bisschen verkleinern kann. Es ist ein Test, keine Ahnung ob es funktionieren wird, ob ich die gezogene Geschichte dann auch wirklich durchziehen kann. Aber es ist auf jeden Fall mal einen Versuch wert. Außerdem bin ich ein riesiger Fan von solchem Gebastel :D 
Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, und dieses Projekt mal eine Weile durchziehen, um die Ergebnisse beurteilen zu können ;) Ihr dürft gespannt sein, denn möglicherweise hilft es mir, endlich ein paar Bücher mehr auf den Markt zu werfen. Wäre auf jeden Fall eine gute Sache.

So, damit beende ich diesen superkurzen Post auch schon wieder, und widme mich dem Schreiben. Das muss man dem Glas lassen: zumindest für den Anfang hat es mich schon ordentlich motiviert! Bis bald :)



Sonntag, 12. Juni 2016

Vom Schreiben leben - oder was nebenbei?

Es gibt sie - diese Autoren, die allein vom Schreiben leben. Deren Arbeitsleben darin besteht, Bücher zu schreiben. Die frei sind in ihrer Zeiteinteilung, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Ein Traum von vielen Menschen - aber wie sieht es da eigentlich bei mir aus? Will ich das, nur noch vom Schreiben leben? Oder gehöre ich etwa wirklich zu den Leuten, die ihren Job so sehr lieben, dass sie ihn niemals aufgeben würden?

 Dabei wäre vielleicht erstmal wichtig zu erwähnen, was ich beruflich mache: Derzeit habe ich eine Anstellung in einer renommierten Klinik für Psychiatrie. Dort arbeite ich auf einer offenen, psychiatrischen Station mit Schwerpunkt Depressionen.
Und ja: ich kann mich zu diesen Personen zählen, die damit ihren absoluten Traumjob gefunden haben. 
Ich liebe die Arbeit mit Menschen, die Gespräche, die Freiheiten. Ich liebe es, Malgruppen zu leiten, ich liebe die Bezugspflege, ich liebe das Miteinander auf Station. Und ich liebe es, wenn ein schwer depressiver Patient zu uns kommt und nach einigen Wochen mit einem Lächeln auf den Lippen wieder entlassen wird.
Mein Job ist nicht einfach, mitunter kann er psychisch und emotional sehr belastend sein. Aber man bekommt sehr viel zurück: Die Wertschätzung der Patienten, die Freude, wenn man einen von ihnen ENDLICH mal wieder zum Lächeln bringen konnte. Oder sogar zu einem lauten Lachen. Oder einfach nur dazu, mal ein paar Stunden nicht über sein Leid nachzudenken, sich abzulenken und ein bisschen psychische Entspannung zu erfahren. Psychische Krankheiten werden in unserer Gesellschaft leider immer noch unterschätzt, obwohl Statistiken zufolge 5% der deutschen Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren an einer Depression leidet.
Mit meiner Arbeit habe ich das Gefühl, diesen Menschen zu helfen. Ich habe das Gefühl, gebraucht zu werden und einen wichtigen Teil der Aufklärungsarbeit zu leisten.

Ich liebe auch das Schreiben. Mich in eine andere Welt zu versetzen, meine eigenen Geschichten zu erfinden, Feedback von meinen Lesern zu bekommen. Es ist eine vollkommen andere Dimension, die ich neben meiner Arbeit aber dringend brauche.
Aber genau das ist der Punkt: NEBEN meiner Arbeit. Momentan kann ich mir unter keinen Umständen vorstellen, meinen Job für das Schreiben aufzugeben. Selbst wenn ich es mir finanziell leisten KÖNNTE (was nicht der Fall ist), ich würde es nicht tun. Einfach, weil es ein großer, wichtiger und wunderschöner Teil meines Lebens ist, den ich schmerzlich vermissen würde. Das Schreiben und meine Arbeit im Krankenhaus bilden eine Symbiose, die für mich einfach zusammengehört und nicht getrennt werden kann. Die körperlich und emotional anstrengende Job - und der entspannte, geistig beanspruchende Ausgleich. So muss es sein, damit bin ich glücklich.

Vielleicht wird es irgendwann anders sein. Vielleicht werde ich mir irgendwann wünschen, nur noch Schreiben zu können. Momentan finde ich mein Leben, so wie es ist, aber einfach rundum zufriedenstellend ;)
Und weil das jetzt so ein langer Post war, verabschiede ich mich heute mit einem Bild von unserem Therapiehund Ludwig ;) Bis zum nächsten Mal!




Montag, 16. Mai 2016

Meine Lieblingsbücher (...und die besten Genres)


Halli Hallo meine Lieben! 
Jetzt habe ich doch glatt wieder meinen normalen Post-Tag vergessen...aber dann kommt der heutige, literarische Erguss eben mal an einem Montag. Ist ja für die meisten auch ein freier Tag ;)

Wie die meisten Autoren bin auch ich eine wahnsinnige Leseratte. Wenn ein Buch in meine Lieblingsgenres passt, wird es meistens sofort gekauft und gnadenlos verschlungen. Dabei muss ich zugeben, dass ich sehr wählerisch bin, und an einem Buch wirklich ALLES stimmen muss, damit ich es zu meinen Lieblingen zählen kann. Ein paar haben es aber tatsächlich geschafft, und die will ich euch heute vorstellen...

1. Science-Fiction: Jump - Das Spiel (Eve Silver)

Miki Jones kommt bei einem Unfall ums Leben. Doch sie kommt wieder zu sich, an einem Ort, der Lobby genannt wird. Aus ihrem Alltag wurde sie durch Raum und Zeit in eine Art Spiel gezogen, in dem sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen furchteinflößende Wesen bekämpfen muss. Teammitglied Luka, ein Schulfreund, erklärt ihr, dass sie weiter ihr gewohntes Leben führen kann, außer wenn sie auf Mission im ›Spiel‹ ist. Und sie muss jeden Einsatz in dieser anderen Welt überleben.
Es gibt keine Vorbereitung, kein Training und keinen Ausweg. Miki muss sich auf die fragwürdige Führung Jackson Tates verlassen, des attraktiven und geheimnisvollen Leiters ihres Teams. Er weicht ihren Fragen aus und hält alle auf Abstand. Jeder spiele für sich, lautet sein Motto. Doch dann nimmt das Spiel eine tödliche Wende, und Jackson bringt sich selbst in extreme Gefahr, um Miki zu schützen.

 Eines dieser Bücher, die einfach alles im richtigen Maße haben: gute Charaktere, Spannung, ein bisschen Romance und jede Menge nerdiger Vergleiche ;) Das erste Buch war ein Cover-Kauf, und danach habe ich die restliche Reihe wirklich inhaliert. "Das Spiel" ist eine Trilogie, die ich immer wieder lesen könnte.

Donnerstag, 5. September 2013

"Ich.bin.überwältigt!"...

...war der Satz eines Lesers, den ich heute in meinem Postfach fand. Einfach nur "Ich bin überwältigt." Und als wäre das nicht genug, kam gleich die nächste Mail von einer Leserin: "So, ich bin jetzt durch und total begeistert. Dem Ende nach zu urteilen schreibst du ja (hoffentlich) einen zweiten Teil!".
Ich bin überwältigt. Ja, diese Worte treffen auch auf mich zu. Und nicht nur heute, nein, schon seit ein paar Tagen. Ich kann nachts kaum einschlafen, weil ich mich immer wieder hin und herwälze vor Freude.
In weniger als einen Monat kommt mein erstes Buch raus. Davon träume ich seit meiner Kindergartenzeit, an diesem Traum habe ich schon immer festgehalten! Aber wenn ich ehrlich bin - SO schön habe ich mir die Reaktionen auf mein Buch bei weitem nicht vorgestellt! Ich bin so unendlich glücklich. Natürlich weiß ich, dass mein Buch nicht jedem gefallen kann bzw gefallen wird. Aber die Leser, die meinen Schatz bis jetzt in den Händen gehalten haben, haben mich mit ihrer Meinung darüber sehr happy gemacht!
Gestern habe ich mich daran gemacht, noch ein paar Korrekturarbeiten am Text vorzunehmen. Dazu muss man den Text natürlich noch einmal lesen. Und soll ich euch was sagen? Ich habe mich neu in "Endless Life" verliebt. Vor allem in die Charaktere. Vor allem in Azriel. ♥ Ja - diese Geschichte zu wählen, war definitiv die richtige Entscheidung ♥







Mittwoch, 4. September 2013

Erscheinungsdatum von "Endless Life - Der Weg des Unsterblichen"

Es ist soweit! Auch ich habe es erst vor ein paar Tagen erfahren, und habe nun auf den passenden Augenblick gewartet, es euch vorzustellen: Das Release-Datum von "Endless Life - Der Weg des Unsterblichen"! Ich bin ganz aufgeregt und zittrig. ES IST....


Der 4. Oktober! Genau, liebe Leute, einen Monat wird es noch dauern, bis ich endlich mein Buch in den Händen halten kann...und ihr natürlich auch! Bis dahin wird es ab jetzt wieder Zitate-Listen geben, wie meine alten Leser sie von mir schon kennen. Hier, auf meinem Blog, und auf der Facebook-Seite des Buches wird es auch einen kleinen Countdown geben. Zudem habe ich gestern meine Flyer für das Buch bekommen, die in den nächsten Wochen in ganz Deutschland verteilt werden sollen (ihr habt auch Lust, zu verteilen und dafür ein zB. gratis Ebook zu erhalten? - Meldet euch bei mir!).
Und auch sonst habe ich noch einige Werbemaßnahmen geplant. Auf dem Erscheinungsdatum ausruhen? Niemals! Als Bald-Autor hat man wohl eher selten seine Ruhe, wie ich so mitbekomme ;) Schauen wir mal, wie es sich in der nächsten Zeit verhält. Hier habt ihr auf jeden Fall schonmal das erste Zitat, viel Spaß damit!

Übrigens, unter allen Leuten, die das Facebookcover (siehe oben) als ihr Cover einstellen, verlose ich bis 04.10. ein Taschenbuch von "Endless Life", also gebt mir bescheid, wenn ihr daran teilnehmt! ;)





Montag, 26. August 2013

Die ersten Rezensenten!

Gerade beginnt für mich eine unglaublich aufregende und spannende Zeit!
Die ersten Rezensionsexemplare sind an die Blogger raus, und ich schaue im Minutentakt in mein Postfach. Eine Reaktion habe ich schon bekommen (und sie ist wirklich positiv ausgefallen), eine andere Rezensentin hat heute begonnen, mein Buch zu lessen. Und zwar die liebe Jacy von http://little-miss-head-in-the-clouds.blogspot.de/

Ich kann es gar nicht oft genug erwähnen: Ich bin soooo aufgeregt! Immerhin ist es ja auch unglaublich wichtig, was die Leser von einem Buch halten. Mein Bauch tut weh vor lauter Schmetterlinge. Die nächsten Nächte werden wohl ziemlich schlaflos!!!


Donnerstag, 15. August 2013

Wie soll man sich da konzentrieren!?

Es steht derzeit so viel an - ein Buch will veröffentlicht und beworben werden, ein anderes will geschrieben werden. Ich müsste so viel erledigen, über so vieles nachdenken - und vor allem müsste ich eigentlich jeden Tag ordentlich in die Tasten hauen. Ich hatte es mir eisern vorgenommen. Wirklich. Also warum kommt gerade JETZT, wo ich es schon fast vergessen hätte, das Buch raus, auf das ich schon seit zwei Jahren sehnsüchtig warte??
Anthony Horowitz und seine "Die Fünf Tore"-Reihe sind der Grund, warum ich damals mit meinem ersten RICHTIGEN Fantasyroman anfing. Der Grund, warum der Loewe-Verlag wahrscheinlich immer ein bisschen mein Traumverlag sein wird. Und der Grund für viele, wirklich unglaublich viele, durchgelesene Nächte. Als ich anfing, den ersten Band zu lesen, war ich 16. Vor ein paar Tagen erschien endlich, zwei Jahre nach Teil 4, der fünfte und letzte Band der Serie.  Merkwürdigerweise in zwei Taschenbüchern, die am gleichen Tag rauskamen, warum auch immer.
Ich hatte, wie erwähnt, nicht mehr daran gedacht. Umso überraschter war ich über das dicke Amazon-Paket, das mir vorgestern geliefert wurde. Als ich es auspackte - vollkommene Hysterie. Das angefangene Kapitel, an dem ich gerade schrieb, war mit einem Schlag vergessen und obwohl ich tausend andere Dinge im Kopf hatte, konnte ich mich selbst nicht davon abhalten, schon das erste Kapitel zu lesen.
Mein Eindruck? Das Warten hat sich gelohnt. Auch nach 5 Bänden hat die Geschichte noch nicht an Spannung und Magie verloren - was man ja bei vielen anderen Büchern nicht behaupten kann!
Es ist einfach spannend, mit den Hauptfiguren mitzufiebern, weil sie sich eben nicht wie Helden aufführen, sondern wie genau das, was sie sind: verängstigte Jugendliche. Schon mit den ersten Seiten werde ich von der gleichen Angst gepackt. Ich spüre den Horror, die sie fühlen, die Szenen die vor meinem Kopf auftauchen, packen und verängstigen mich total. Es ist der Wahnsinn. Anthony Horowitz ist der Wahnsinn. Ich kriege beim Schreibstil dieses Autors - und das ist sonst nie so! - eine wundervolle Gänsehaut.
Aber obwohl ich gespannt bin, wie es weiter geht, habe ich leider immer nur in der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit zu lesen. Obwohl ich weiß, dass es der letzte Band ist und ein Krieg bevorsteht. Obwohl ich weiß, dass zwei der Torhüter von den Alten (die Bösen) gefangen genommen wurden. Und obwohl ich weiß, dass einer der Torhüter sterben wird und ich befürchte, dass es meine Lieblingsfigur sein wird (Matt, tu mir einen Gefallen und stirb nicht!!!)

Oh Mann. Ich glaube ich werde noch eine Stunde meines Schlafs opfern, um noch etwas zu lesen. Eine Stunde nur. Ganz bestimmt...





Freitag, 9. August 2013

Schreib-Tag & Neues für die Beta-Leser!

Zuerst einmal möchte ich mich in diesem Post bei meinen zahlreichen Beta-Lesern entschuldigen. Das Beta-Lesen ist im Sand verlaufen, zum einen weil ich Probleme mit meinem Postfach hatte und alle Kontakte verloren hab, zum anderen weil ich mich mehr auf vorhandene Projekte gestützt habe.
Ich danke euch für eure Arbeit und wenn ihr noch Lust habt, etwas von mir zu lesen bzw. zu rezensieren, schreibt mir doch einfach nochmal, damit ich eure Mailadressen wieder habe! (between.t.lines@googlemail.com). Ansonsten werden auch bald wieder alle, und somit auch neue Leser meines Blogs, die Möglichkeit bekommen, Beta-Leser und Rezensenten zu werden. Natürlich nur, wenn von eurer Seite Interesse besteht ;) Ihr könnt mir ja mal schreiben, ob der Wunsch danach vorhanden ist!

 Heute habe ich endlich mal wieder einen freien Tag. Seit letzten Mittwoch habe ich acht Tage durchgearbeitet, auf der Säuglingsstation. Es ist wunderschön, die Kleinen auf den Arm nehmen und füttern zu dürfen, und dieser Einsatz macht mir wirklich unglaublich viel Spaß! Trotzdem ist es anstrengend, so viele Tage zu arbeiten und so habe ich den Tag heute nur mit faulenzen verbracht. So bin ich auch endlich mal wieder mit dem Buch "Stadt aus Trug und Schatten" von Mechthild Gläser weiter gekommen. Herrlich, dass selbst ich mal wieder zum Lesen komme! Für jetzt habe ich allerdings noch etwas ganz anderes geplant - seit Wochen bin ich am Plotten für meine neue Geschichte. Und heute soll es endlich so weit sein, heute werde ich mit dem ersten Kapitel beginnen! Ich habe mir lange keine Zeit mehr für einen richtigen Schreib-Tag genommen, umso mehr freue ich mich darauf und es gilt die Regel: Do not disturb, Masterpiece in Progress! Oder so ähnlich.

Ein paar Neuigkeiten gibt es von meiner Seite aber auch bald. So wird sich in den nächsten Tagen etwas am Design des Blogs tun, alles hier wird mal wieder kräftig überholt! Dann wird es auch ein paar neue Leseproben geben. Zum Einläutungsstart meines ersten Buchs gibt es dann auch wieder eine neue Zitatereihe! Ihr könnt also gespannt sein, was euch erwartet.


Aber jetzt verabschiede ich mich und mache mich auf den geistigen Weg nach Pidun - was das ist? Tja, möglicherweise werdet ihr das bald erfahren ;)




Mittwoch, 26. Juni 2013

Und auf einmal ist es nicht mehr nur ein Hobby...

Seit meinem sechsten Lebensjahr schreibe ich. 15 Jahre, in denen sich eine Leidenschaft entwickelt hat, die nicht mehr so leicht zu zerschlagen ist. 15 Jahre, in denen ich die Liebe meines Lebens näher kennen lernen konnte, in allen Farben und Formen.
Schon seit meiner Kindheit war es mir das Wichtigste, andere Leute mit meinen Geschichten zu begeistern. Ein Lächeln, ein Lob, ein anerkennendes Wort, dafür habe ich schon immer gelebt. Und doch war es die meiste Zeit über so, dass ich für mich geschrieben habe. Ich habe geschrieben, was nur mir gefallen musste und es war ein positiver Nebeneffekt, wenn anderen Leuten das Gleiche gefiel.
Mittlerweile ist das anders. Wenn ich schreibe, dann denke ich: Was könnten meine Leser von dieser und jener Stelle halten? Wie würden sie sich das Ende eher vorstellen, was würden sie sich wünschen und was würde ihnen gar nicht gefallen? Und vor allem: Wie kann ich die Leser überraschen?



Mein Manuskript zum Lektorat zu geben, war eine schwierige Sache. Wie meine Lektorin Mona schon sagt: Es ist nicht leicht, sein "Baby" in die Hände eines anderen zu geben. Vor allem wenn es jemand ist, der gnadenlos am eigenen Baby herum meckert und es verändern will. Das ist nicht sehr einfach.
Nachdem Mona mir die ersten, lektorierten Seiten zugesendet hat, war auf einmal mehr rot als schwarz in dem Dokument. Ich war etwas erschrocken, aber als ich es mir nochmals durchlas, musste ich an vielen Stellen zugeben: Ja, so klingt es wahrscheinlich besser, da hat sie schon recht.
Auf einmal wird man mit der Nase tief in seine eigenen Fehler getaucht, muss sie zugeben und nach bestem Gewissen verbessern. Das Lektorat ist auf dem Weg zum Buch ein weiterer, schwerer Weg. Wie das Schreiben, wie das Bewerben bei Verlagen, wie alle formalen und visuellen Dinge am Buch.



Und noch immer sind so viele Fragen offen: Wie soll das Cover aussehen? Welchen Titel soll das Buch kriegen? Was wird auf dem Buchrücken stehen, wie wird der Pressetext aussehen?
Dann ist es auf einmal nicht mehr nur das Hobby, das man nebenbei betrieben hat. Es wird zu einer Aufgabe, einer Arbeit. Eine Arbeit, die es ein ums andere Mal schafft, mich in letzter Zeit etwas zu frustrieren, wenn ich die ganzen offenen Fragen sehe und noch immer keine Antwort darauf finde. Und wenn ich daran denke, was nach der Veröffentlichung noch an Werbemaßnahmen etc. auf dem Plan stehen. Denn welcher Autor mag sich schon damit zufrieden geben, 100 Exemplare seines Buches zu verkaufen?
Das Wichtigste muss man sich jedoch während der ganzen Arbeit immer vor Augen halten, so wie ich es derzeit tue: Es ist mein großer Traum. Es ist das, was ich schon immer wollte und was ich immer noch will, mehr als alles andere. Und was machen schon die kleinen, frustrierten Arbeitsmomente, wenn man dafür sein eigenes Buch in der Hand halten kann?


Samstag, 24. November 2012

Neue Zitatereihe: ZEZ!

Ich weiß ihr habt lange darauf gewartet, aber jetzt ist es endlich so weit: Die nächste Zitatereihe rollt heute an! Entschuldigt, dass es so lange gedauert hat, aber die Zeit war knapp und es gab zuerst einmal andere Sachen, die Vorrang hatten. Aber nun zu der Geschichte!

Zarazun Emen Zevara. Hört sich erstmal merkwürdig an, oder?
Ich war etwa 15, so genau kann ich mich leider nicht mehr daran erinnern, als ich die Idee für diese Geschichte entwickelte. Es sollte etwas anderes werden, diesmal sollte die Handlung in einer anderen Welt spielen. Ich bekam schnell Ideen dazu: Die Welt war eingeteilt in drei Königreiche, zwei davon lebten in Harmonie zusammen, das dritte war (natürlich) die Heimat der Bösewichte. Ich machte mir Gedanken zu den Wesen, die dort lebten, den Begebenheiten und den Menschen & ihren Herrschern. Nun musste nur noch ein Name her. Diese Aufgabe gestaltete sich schwieriger, als ich vorher gedacht hätte. Deswegen beschloss ich: Erstmal muss ein Arbeitstitel her.
Auf dem Schreibtisch fand ich einen Zettel von meinem Bruder, der sich irgendwelche Abkürzungen für eins seiner Computerspiele aufgeschrieben hatte. Völlig wahllos setzte ich sie zusammen und kam so auf den Namen, den ich auch über die Jahre nicht änderte. Zarazun - das Land der obersten Königin der Welt. Zevara - Das Land der verspielten Feen und Elfen. Emen - Das Land des Krieges.
Zarazun Emen Zevara. Ob ich es noch irgendwann noch ändere? Mal sehen.

"Als Samira und ihre Freundinnen Kajatu und Kjuna eines Tages ein Buch entdecken über eine völlig andere Welt, die neben ihrer existieren soll, denken sich die Freundinnen nichts dabei. Aus Spaß zelebrieren sie auf einem Zelt-Trip das Ritual, dass sie in diese Welt bringen soll ... und Samira erwacht am nächsten Morgen allein in einer dschungelartigen Umgebung. Wo sind Kajatu und Kjuna?
Samira erfährt von einem Einheimischen, dass sie in Zarazun gelandet ist und beschließt, die Königin aufzusuchen und sie um Rat zu bitten. Auf ihrer gefährlichen Reise schließen sich ihr der Waldgeist Amicall und der Einheimische Jo an, immer auf der Suche nach ihren Freundinnen und einem Weg nach Hause. 

Inhaltlich ist die Geschichte in drei Teile geteilt, die jeweils in einem der drei Königreiche spielen. Die Zusammenfassung oben bezieht sich auf den ersten Teil. Ich war schon ziemlich weit mit der Geschichte, als mein Computer damals abstürzte und alles löschte. Erst 2007 startete ich einen zweiten Versuch und habe den ersten Teil komplett fertig geschrieben.
In der Zwischenzeit entstand auch nochmal eine andere Geschichte, in der es nur um Zevara ging und die vor "Zarazun Emen Zevara" spielte. Diese ging leider bei meinem letzten Umzug verloren.

Wenn ihr sie lesen wollt, meldet euch. Kritische Betrachtungen und Berichtigungen sind nicht nötig, da ich sie nur zum Spaß geschrieben habe :)




Sonntag, 18. November 2012

Post Nr. 50 & Beta-Leserin Sanni.

Wir haben es geschafft, endlich sind wir bei Post Nummer 50 angelangt!
Der erste Schritt dieses Blogs hat am 24.08. begonnen, also vor fast 3 Monaten. Mittlerweile habe ich 59 regelmäßige Leser (danke, ich liebe jeden Einzelnen von euch!!) und nahezu 4000 Klicks. Was für eine Karriere, nicht wahr? Ich denke, ich werde mir demnächst mal ein kleines Gewinnspiel ausdenken oder eine Blogvorstellungsaktion, um mich für die bisherige Zeit zu bedanken! (Habt ihr Ideen? Nur immer her damit!)

Heute stelle ich euch die Beta-Leserin von meiner Dämonengeschichte "Nero" (Arbeitstitel) vor: Die liebe Sanni vom Blog "The Sound Of Closing Doors". Schon seit meinen Anfängen ist sie aktive Leserin meines Blogs und hat mir auch schon einen wunderschönen Post gewidmet.
Auch ihren Blog lese ich schon eine ganze Weile und freue mich über jeden Post. Sie schreibt wirklich gute, kritische Rezensionen und - was mich gerade in letzter Zeit bei ihr sehr begeistert - fasst wunderschöne, mit Herzblut ausgewählte Zitate-Listen zusammen, bei denen ich mir auch schon einige Sprüche notiert habe. Jeder, der dies liest sei hiermit angehalten, einen Blick auf ihren Blog zu werfen. Ihr werdet es nicht bereuen.

Vor einigen Tagen habe ich Sanni die ersten drei Kapitel von "Nero" geschickt, sowie eine kleine Inhaltsangabe der Geschichte, damit sie sich erst einmal reinlesen kann. Über ihre Antwort war ich sehr begeistert, denn es war auch (wie ich es von ihren Rezensionen kenne) kritisch betrachtet. Nicht nur liebe Worte, sondern auch hart zu sagen, was einem nicht gefällt, was man sich verändert wünscht, ist eine wichtige Sache beim Beta-Lesen. Schon nach ihrer ersten Antwort wusst ich genau, dass die Richtige den "Job" bekommen hat. Und das sagt Sanni bis jetzt:

"Auch wenn ich noch nicht viel gelesen habe, gefallen mir die ersten Kapitel von "Nero" (Arbeitstitel) sehr. Jugendlich locker geschrieben geht es mit alltäglichen Situationen los, in die aber bereits erste Details zu Dämonen und Engeln einfließen. Gelungen! Es macht einfach Lust auf mehr, es lässt mich Größeres erwarten. Und vor Allem lassen die kurze Inhaltsangabe und die ersten Eindrücke, die ich von der Hauptperson habe, ein ganz neues Konzept durchscheinen, was ich bisher in keiner anderen Fantasygeschichte gelesen habe. Und nein, ich will mich hier nicht einschleimen, ich bin bisher nur wirklich begeistert."

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Sanni!
Und, auch Interesse bekommen, Beta-Leser einer Geschichte zu werden? Nur Mut, schreibt mir an: between.t.lines@googlemail.com!


Samstag, 17. November 2012

Kleiner Ausschnitt (III)

Der Post zum Beta-Lesen muss noch ein bisschen warten, deshalb beglücke ich euch heute mit dem dritten Teil meines Prologes. Ach so, wollt ihr vielleicht endlich wissen, woher er stammt? Gut, weil es heute der letzte Abschnitt ist, werde ich es euch erzählen: Es ist der Prolog meiner Todesengel-Geschichte!
Teil 1: Klick!
Teil 2: Klick!


Anke Bothur schlug sich entsetzt eine Hand auf die Brust. „Oh mein Gott, das arme Kind! Sie war wirklich ein unglaublich lieber Mensch.“ Sie sah über ihre Brille hinweg den Mann eine Spur argwöhnisch an. „Jetzt kann ich auch verstehen, warum sie ihren Job hinschmeißen. So gut können sie es ja nicht gemacht haben, wenn ihnen hier alle Patienten wegsterben, nicht wahr? Und ich bin mir fast sicher, dass meine Nichte mit alledem irgendwas zu tun hat!“
„Wie können sie so etwas sagen?!“ Eigentlich hatte Herr Karen nicht vorgehabt, laut zu werden. Aber nun musste er die flache Handfläche auf den Tisch schlagen.
Anke Bothur zuckte nicht erschrocken zusammen, sondern schielte wieder über den Rand ihrer silbernen Brille hinweg. „Nun beruhigen sie sich schon wieder, guter Mann. Ich sage ja nur die Wahrheit.“
„Ich bezweifle, dass Johanna etwas mit Carlas Tod zu tun hat. Die beiden mochten sich und ihre Nichte war ein guter Mensch, egal was sie für ein furchtbares Bild von ihr haben.“ Herr Karen rang nach Fassung und Luft, bevor er gezwungen ruhig fortfuhr: „Und ob sie es glauben oder nicht, Johanna machte einen heilenden Eindruck auf mich. Deswegen würde mich persönlich interessieren, ob sie sich gegenüber ihnen in letzter Zeit irgendwie merkwürdig verhalten hat. Haben sie etwas mitbekommen?“
Anke Bothur überlegte kurz, dann zuckte sie mit den Schultern. „Ich kann nicht behaupten, dass meine Nichte sich irgendwann mal normal verhalten hat. Aber an dem Abend bevor ich sie gefunden habe, war sie tatsächlich noch merkwürdiger als sonst.“
Herr Karen schaute aufmerksam auf und konnte es nicht verhindern, wieder seine Hände zu kneten. „Was meinen sie genau damit?“
„Naja, Carla war an dem Abend bei uns. Johanna hatte sich den ganzen Tag schon in ihr Zimmer zurückgezogen und wollte nicht einmal etwas essen. Carla war eine Weile bei ihr oben im Zimmer und irgendwann kamen die beiden die Treppe runter gestürmt, als wäre der Teufel persönlich hinter ihnen her. Johanna hat die ganze Zeit darauf bestanden, bei Carla zu übernachten.“ Anke schüttelte missbilligend mit dem Kopf. „So etwas hatte ich bei ihr noch nie erlebt, das können sie mir glauben. Aber naja, sie hatte ja auch nie Freunde. Also habe ich sie eben gehen gelassen. Wer weiß … vielleicht haben die beiden sich gestritten und...naja, man soll ja nicht schlecht über Tote reden, nicht wahr?“
Herr Karens Nackenhaare stellten sich gefährlich auf. „Danke Frau Bothur, sie haben mir sehr weitergeholfen. Das war auch schon alles, was ich von ihnen wissen wollte. Vielen Dank für ihre kostbare Zeit.“ Er konnte diese Frau keine Sekunde mehr ertragen. Er wollte nur noch, dass sie endlich verschwand und ihn in Ruhe ließ, am besten für den Rest seines Lebens.
„Oh, was für eine Erleichterung.“ Frau Bothur sprang sofort auf, als hätte man sie jahrelang auf diesem Stuhl gefesselt. „Dann wünsche ich ihnen noch ein paar schöne Wochen. Halten sie sich lieber von psychisch kranken Menschen fern, sie scheinen denen ja nicht sonderlich gut helfen zu können.“
Herr Karen stützte den Kopf in die Hände und stöhnte genervt auf. „Bitte gehen sie, Frau Bothur, ich habe anscheinend unser beider Zeit verschwendet.“
„Sie sollten nicht so unhöflich sein.“ schnaubte Anke Bothur und hängte sich ihre Tasche über den Arm. „Immerhin habe ich meinen freien Sonntag geopfert, um hier her zu kommen und mir das Geschwafel eines Möchtegern-Therapeuten anzuhören. Denken sie, das hätten viele Menschen auf sich genommen? Da irren sie sich! Und meine Lieblingsserie habe ich auch verpasst.“
„Das tut mir wirklich unheimlich leid, Frau Bothur, ich hoffe sie werden diese Enttäuschung ohne große Folgen überstehen.“ Herr Karen bemühte sich gar nicht mehr, seine Abneigung gegenüber dieser Frau zu verstecken. Wahrscheinlich ging ihr das genau so nahe wie der Tod ihrer Nichte, offensichtlich.
„Das hoffe ich auch. Und bevor ich es vergesse...“ Frau Bothur kramte in ihrer Handtasche und warf dem Therapeuten einen weißen, geschlossenen Umschlag auf den Schreibtisch. „Wenn sie meine Nichte so unglaublich vergötterten, werden sie sich sicher auch freuen, dass sie ihnen einen Abschiedsbrief geschrieben hat. Einem zweitklassigen Therapeuten, nicht der Frau, sie sie großgezogen und durchgefüttert hat!“ Frau Bothur schien sich absolut in Rage geredet zu haben, denn auf ihrer Stirn traten bereits kleine blaue Äderchen hervor.
Herr Karen starrte fassungslos auf den Briefumschlag auf seinem Schreibtisch. „Warum haben sie nicht vorher einen Brief erwähnt? Warum haben sie die Tage nach ihrem Tod keinen Kontakt mit mir aufgenommen, um mir davon zu erzählen?!“
„Ich will mit dem Leben von Johanna absolut nichts mehr zu tun haben und mit ihrem Tod noch viel weniger. Sie hat eine ziemliche Schande auf mich geworfen mit ihrem egoistischen Selbstmord! Sie haben ja keine Ahnung, wie es ist, wenn die ganze Nachbarschaft über einen redet!“ Sie richtete den kleinen schwarzen Hut auf ihrem Kopf, der bei ihrer zitterten Wut verrutscht war. „Bitte kontaktieren sie mich nie wieder wegen dieser Sache! Guten Tag!“ Mit wütendem Kampfschritt verließ sie das Büro des Therapeuten.
Herr Karen konnte einfach nicht anders, als ihr mit offenem Mund hinterher zu starren. So eine unverfrorene Frau war ihm im Leben nicht untergekommen!
Langsam richtete er seinen Blick wieder auf den Umschlag, nahm ihn vorsichtig und zog dann den Zettel heraus. Es standen nur ein paar Sätze darauf, in einer ziemlich wackeligen Handschrift, wie in großer Pein geschrieben. Als Herr Karen sich den Brief durchgelesen hatte von dem Mädchen, dass er seit zehn Jahren kannte, stiegen ihm die Tränen in die Augen und er konnte nicht anders, als den Brief zu umkrampfen und still in seinem leeren Büro zu sitzen und lautlos zu weinen.

Mehr gibt es von dieser Geschichte erstmal nicht zu lesen. Aber wie ihr vielleicht noch im Gedächtnis habt: Ich bin immer noch auf der Suche nach Beta-Lesern dafür!
Wenn ihr also Interesse habt, schreibt einen Kommentar mit eurer E-Mail-Adresse oder schreibt mir direkt an: between.t.lines@googlemail.com.


Samstag, 10. November 2012

Update & Beta-Leser (II)

Wieder eine Woche vorbei und damit wartet nur noch eine Woche voller Theoriestunden auf mich, bevor ich am 19. endlich in meinen ersten Praxiseinsatz starte! Bis Februar bin ich dann auf Station, genauer gesagt auf der Kardiologie (Alles rund ums Herz) und Herzchirurgie. Ich bin wirklich schon sehr gespannt auf diese Erfahrung und freue mich.
Davor liegen aber noch ein paar kleine Dinge auf mich, unter anderem die letzte Klausur am Mittwoch, die Vorstellung auf der Station am Dienstag und noch Einiges an Lernen & Schreiben.

"Sind die Dämonen immer noch so eine große Gefahr?"
"Gefahr..." Vater schien mit einer Gefühlsmischung aus Amüsement und Verärgerung zu ringen. "Die Dämonen sind alles andere als gefährlich, sie sind eher wie eine Horde zahnloser, alter Hunde. Zum Kämpfen sind sie zu faul und Fliehen ist ihre Lieblingssportart. Dank unserer vergangenen Maßnahmen ist ihre Rate auf ein Minimum gesunken."
"Und doch haben wir jahrelang gelernt, wie wir sie bekämpfen und töten können. Warum, wenn sie doch nur zahnlose, alte Hunde sind?"

Derzeit bin ich bereits bei Kapitel 7 meiner aktuellen Dämonengeschichte und komme auch sehr gut voran. Aber auch meine Todesengel-Geschichte läuft sehr gut, ich habe also meine kleine Schreibblockade überwunden (oder war es vielleicht nur eine Schreibfaulheit?). Wie dem auch sei...mittlerweile vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens eine Seite schreibe. Deshalb kommt heute mal ein kleines Update für meine Geschichten. (Den letzten Stand vom 10.09. findet ihr hier: Klick!)

Todesengel (Urban Fantasy). Fortschritt: ca. 35 %
Eigentlich bin ich wirklich gut voran gekommen. Der Grund, warum da immer noch nur 35 % stehen ist, dass sich das Konzept noch einmal um ca. 7-8 Kapitel erweitert hat.
Phoenix (Urban Fantasy). Fortschritt: ca 60 %
Derzeit lasse ich Phoenix etwas ruhen und widme mich lieber anderen Projekten. Manchmal braucht man eben einfach eine Pause, nicht wahr?
Namenlos (Urban Fantasy). Fortschritt: ca. 30 %
Die Dämonengeschichte. Ich bin sehr stolz darauf und sie geht mir derzeit auch am leichtesten von der Hand. Es macht großen Spaß, sie zu schreiben.
Dimensions (Urban Fantasy). Fortschritt: 100 %
Ja, ihr lest richtig! Die Dimensions-Geschichte ist endlich fertig und kann somit in die Nachbearbeitung gehen. Was für ein schönes Gefühl das doch immer wieder ist.

Wie ihr euch vielleicht erinnert (oder gerade nachgelesen habt) habe ich beim letzten Update auch einen kleinen Aufruf für Beta-Leser gemacht und einige Leute haben sich schon dafür gemeldet. Jetzt möchte ich das endlich umsetzen.
Für Todesengel, die Dämonengeschichte und Dimensions hätte ich gern (voraussichtlich & vorerst) jeweils einen Beta-Leser. Es ist wichtig, dass ihr die gesandten, neuen Kapitel zeitnah lesen könnt und auch zeitnah eure Kritik dazu äußert, damit ich diese auf meinem Blog erwähnen kann. Wenn ihr es mögt, könnt ihr es natürlich auch in eurem erwähnen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr in einem Kommentar erwähnt, welche Geschichte ihr gern lesen würdet. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst ;) Ich hoffe sehr auf ein paar helfende Hände! (Bitte schreibt mir eure E-Mail-Adresse dazu oder schreibt gleich an between.t.lines@googlemail.com, damit ich euch kontaktieren kann!)



Sonntag, 4. November 2012

Kleiner Ausschnitt (II)


Es ist Sonntag, Morgen geht also die Schule wieder los. Zwischen dem ersten Praxiseinsatz und heute liegen noch zwei Wochen voller Klausuren. Das und die Tatsache, dass ich heute noch fünf Stunden Autofahrt nach München vor mir habe (war zu Besuch bei meiner Familie) hindert mich leider daran, heute viel zu schreiben. Deswegen dachte ich mir, dass ich euch einfach mal den zweiten Teil meines Prologs einstelle! (Den ersten noch nicht gelesen? Dann schnell HIER!). Bedenkt bitte, dass das noch vollkommen unlektoriert, also noch in seiner Rohfassung ist!
Viel Spaß damit und immer her mit dem Feedback ;) 


Natürlich wollte Anke einen Tee trinken! Auf ihrer heimisches Couch! „Machen sie sich keine Umstände, Herr Karen, eine gemütlichere Atmosphäre können sie kaum schaffen.“ Herr Karen bemerkte wohl ihren Blick über das Mobiliar seines Zimmers, denn er räusperte sich verlegen. „Ich muss mich auch dafür entschuldigen, dass es hier momentan nicht so gemütlich aussieht, wie man es wahrscheinlich von einem Kindertherapeuten erwartet. Aber ich ziehe gerade aus, die Kündigung läuft bereits.“
„Ach, sie wurden gekündigt?“ fragte anke Bothur mit gelangweilter Stimme, die sofort suggerierte, dass es sie nicht im Geringsten interessierte. Auch Herr Karen merkte das sofort und dazu brauchte er nichts von dem Wissen über Psychologie, die er fünf Jahre lang studiert hatte. An dieser Stelle kam er mit ein wenig Smalltalk nicht weit. Es gab also keinen anderen Weg, als endlich aufs Ganze zu gehen. Herr Karen setzte sich auf seinen Schreibtischstuhl und stützte in gewohnter Manier das Gesicht auf die zusammen gefalteten Hände. „Der Verlust ihrer Nichte tut mir wirklich leid, Frau Bothur. Es war sicher ein Schock für sie,“
Anke ließ einen missbilligenden Laut hören. „Herr Karen, nun tun sie doch nicht so. Das Mädchen, Gott hab ihrer Seele gnädig, war ein psychisches Wrack und das wissen sie doch sicher am besten. Für niemanden, einschließlich mir, kam ihr Selbstmord überraschend.“
Bei dieser eiskalten Antwort musste Herr Karen schlucken. Er hatte in seiner Laufbahn schon viele Gespräche mit Erziehungsberechtigten von Selbstmördern geredet. Er hatte Wut erlebt, Tränen, Verzweiflung und Unverständnis. Aber noch nie hatte jemand so abgeklärt auf den Tod eines nahen Familienmitgliedes reagiert. „Nun, anscheinend kam ihr Tod für mich überraschender als für sie, Frau Bothur. Meiner Meinung nach hat sie sich bereits auf dem Weg der Besserung befunden.“
„Weg der Besserung?“ Anke lachte auf. „Ich erzähle ihnen mal etwas, mein Lieber, es gibt Krankheiten und Leiden, die niemand bessern kann und ihre gehörte dazu.“
Mit großer Überraschung sah Herr Karen die Frau an, er verstand gar nichts mehr. „Nun, Frau Bothur, die Heilungsquote von Kindern, die ihre Eltern verloren haben, steht gar nicht mal so schlecht und soweit ich weiß...“
Doch Anke Bothur unterbrach sein Gerede mit einer wirschen Handbewegung. „Ich rede nicht von irgendwelchen Traumata, die das Kind angeblich erlitten haben soll.“ Ein geheimnisvolles Grinsen umspielte ihren faltigen Mund. „Das Kind hatte größere Probleme als das, glaube sie mir...“
Herr Karen musste sich ziemlich zusammen reißen, denn er wusste genau, um was es der Frau ging. Johanna hatte ihm oft genug vom Aberglauen ihrer Tante erzählt. Und desto länger er diese unverschämte Frau auf dem Stuhl vor sich sitzen hatte, desto mehr verstand er, warum das Mädchen psychisch labil gewesen war im Bezug auf andere Menschen. Allerdings wollte er der Frau auch nicht direkt auf den Schlips treten, deswegen lächelte er nur müde. „Johanna hat mir des öfteren erzählt, dass sie eine dunkle, böse Seite an ihr gesehen haben...“
„Und die hatte sie!“ schoß Anke Bothur sofort wütend heraus. „Glauben sie mir, ich bin nicht verrückt im Gegensatz zu ihr. An ihr klebte seit ich sie kenne der Schatten des Teufels!“
Herr Karen konnte es gerade noch so unterdrücken, laut loszulachen oder aufzuseufzen. „Nun, wir vertreten offensichtlich verschiedene Meinungen, lassen sie uns nicht darüber streiten.“
„Das ist keine Frage der Weltansicht, Herr Karen.“ Anke Bothur schnaubte. „Aber nur aus reiner Neugierde...warum haben sie mich dann herbeordert? Was war denn so wichtig?“
„Ja natürlich.“ Herr Karen wischte sich einmal über das Gesicht, um seine Gedanken wieder zu ordnen. „Auch wenn es mittlerweile nicht mehr mein Job ist, ich hatte Johanna gern. Und mir gegenüber schien sie in letzter Zeit auf den Weg der Heilung, wie ich bereits sagte. Sie schien sehr gelöst und glücklich. Nicht zuletzt, weil ich ich ein soziales Projekt berufen hatte, sie mit einem Mädchen ihrer Altersklasse zusammenzustecken, das ebenfalls bei mir in Therapie war. Es sollte den Mädchen das Kontakte knüpfen zu anderen Menschen erleichtern.“
„Sie reden von dieser Carla, nicht wahr?“ Frau Bothur schien ernsthaft bestürzt, denn ihre selbstgemalten Augenbrauen schossen unnatürlich weit nach oben, in Richtung ihrer Stirn. „Sie war auch in Therapie bei ihnen? Ich kann nicht glauben, dass sie auch so ein psychisches Wrack war wie meine Nichte...“
„Ihre Nichte war kein psychisches Wrack!“ Herr Karen bemühte sich ernsthaft, nicht seine Geduld zu verlieren mit dieser furchtbaren Frau, aber es fiel ihm mit jedem Wort schwerer. „Ja, Carla war auch eine meiner Patientinnen, die beiden sollten sich gegenseitig bei ihrem Heilungsprozess unterstützen.“
„Na das hat ja wunderbar geklappt, nicht wahr? Und was ist mit Carla, ist sie noch in Behandlung bei ihnen?“
„Sie ist ebenfalls tot.“ Herr Karen lockerte seine Krawatte, denn auf einmal schien es ihm im Zimmer immer heißer zu werden. „Sie starb am gleichen Tag wie Johanna, bei einem Verkehrsunfall.“

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Und, wie läuft's?

Mittlerweile geht es mir, bis auf den Husten, wieder viel besser. Von meiner Wochenend-Grippe habe ich mich also einigermaßen erholt und kann wieder voll durchstarten!
"Und, wie läuft's?" ist eine Frage, die mir gestern von einer Freundin gestellt wurde. Wie ich euch bereits berichtet habe, habe ich vor kurzem eine neue Geschichte angefangen. Schon Wochen vorher habe ich an einem großen Konzept gearbeitet, welches das Aussehen der Charaktere, ihre Geschichten, Gebaren, Ausdrücke, ihre Heimat und einen groben Story-Ablauf beeinhaltet. Vorher alles so detailgenau auszuarbeiten war etwas vollkommen Neues für mich und damit ein kleiner Test, ob es so funktionieren kann. Wird es langweilig werden, wenn alles schon so genau vorausgeplant ist? Wird es mich so anöden, dass schon nach wenigen Seiten oder Kapiteln Schluss ist mit der - meiner Meinung nach - eigentlich guten Idee?
Die Antwort lautet ganz klar: NEIN!
Ich bin jetzt beim 5. Kapitel angekommen und merke, wie sehr sich mein Schreibstil verändert hat bei dieser Geschichte. Es ist alles schon geplant, also kann ich munter drauf los schreiben, wenn mir einmal nicht einfällt, wie ich etwas formulieren soll, schau ich in meine Tabelle mit den Gebahren, dem Aussehen und dem Charakter meiner Hauptfiguren. Auf einmal fallen mir viel mehr kleine Details ein, die ich beschreiben könnte und wenn es nur auffällige Schuhe sind oder eine kleine Geste, Farben, Frisuren. Wenn ich mir das Geschriebene noch einmal durchlese, bin ich weitestgehend zufrieden und das bin ich am Anfang einer Geschichte wirklich selten.
Ich bin glücklich mit der Entwicklung meines Schreibstils und kann sagen, dass mir diese Art des Schreibens sehr geholfen wird. Allerdings ist sowas immer schwer auf andere zu beziehen.
Wie ist das bei euch? Macht ihr euch Vorüberlegungen oder schreibt ihr einfach munter drauf los? Lasst es mich in einem Kommentar wissen!

"Und wie läuft's?" - "Es ist nie besser gelaufen!"



Samstag, 13. Oktober 2012

Untreue.

Untreue. Ein hässliches Wort und eigentlich wehre ich mich gegen alle Bedeutungen dieses Wortes. Aber genau das bin ich gerade jetzt: untreu. Natürlich aber in einer moralisch nicht bedenklichen Art und Weise ;-)
"Phönix" neigt sich dem Ende zu. Die ersten drei Teile des Buches habe ich fertig geschrieben und der spannende Teil steht langsam immer mehr an. Das Finale alle drei Bände.
Und ich habe nichts besseres zu tun, als mich schon wieder den nächsten Projekten zu widmen, also wirklich!
Es sind, wie immer, zwei Geschichten. An einer arbeite ich schon seit Monaten, ohne sie bis jetzt angefangen zu haben. Ich wollte diesmal etwas komplett neues probieren und wirklich von vornherein alles bis ins kleinste Detail planen. Obs funktioniert? Ich werde berichten.
Die andere Geschichte kam mir aus Langeweile in einer Pause in der Berufsschule. Ich hatte den Hefter vergessen, in dem ich an Phönix arbeite und beschloss, in dem Fall einfach etwas Neues anzufangen. Meine drei Freundinnen Eva, Laura und Natascha, die auch meine Kolleginnen sind, haben mir geholfen, ein winzig kleines Konzept zu erstellen und ich hab gleich angefangen. Diesmal ist eine Krankenschwester die Hauptfigur - natürlich.
Man darf sehr gespannt sein, in welche Richtungen sich die beiden Geschichten entwickeln werden...und vor allem welche sich mal wieder durchsetzen wird. Ihr werdet es als erste erfahren ;-)
















Montag, 1. Oktober 2012

Erinnerung, süße Erinnerung.

Es gibt Zeiten, die man niemals vergisst. Sie haben sich in dein Gehirn, dein Gedächtnis eingebrannt, weil du sie mit einzigartigen Menschen verbracht hast oder weil sie dich bis heute prägen. Das sind Erinnerungen, die mit der Zeit vielleicht blasser werden, aber nie ganz zu verschwinden vermögen. Nur kleine Dinge, Worte, Bilder können diese Erinnerungen auch nach Jahren wieder nach oben bringen und du erlebst sie wieder in so bunten Farben, als wäre es nur wenige Minuten her. Süße Erinnerungen, die für immer ein Schatz in deinem Inneren sind, den dir niemand nehmen kann.
























Ich habe euch bereits in einem vergangenen Blogpost berichtet, dass ich meine Geschichten früher in die Bücher geschrieben habe, die meine Oma für die Arbeit genutzt hat. (Erinnert ihr euch?) In solchen bunten, blumigen Büchern entstanden meine ersten Geschichten, die ersten Charaktere und Storylines. Sie sind eine sehr wichtige Erinnerung für mich.
Und nun stellt euch vor, was meine Oma mir zu meinem 21. Geburtstag am Samstag geschenkt hat...genau so ein Buch! Ich habe mir wirklich sehr darüber gefreut und es wird definitiv auch weiter für Geschichten verwendet...auch wenn ich es jetzt eher für Ideen verwenden werde! Vielen Dank, Oma, du hast wieder eine Erinnerung zurück gebracht, die ich niemals missen will!















Samstag, 22. September 2012

Neue Zitate-Reihe!

Juuhuuu, endlich ist es so weit! Ab heute starte ich mit der neuen Zitate-Reihe und zeige euch somit eine weitere meiner fertigen Geschichten. Zuerst einmal etwas mehr darüber...

"Eyes of the Devil" entstand zeitgleich mit "Control". Wie ich euch bereits erzählt habe, schreibe ich immer gleichzeitig an zwei Geschichten (oder selten an mehreren) und prüfe dann, welche sich durchsetzt und welche nicht. Außerdem habe ich euch bereits berichtet, dass es immer eine Dämonengeschichte gibt.
Ich muss wirklich zugeben, dass "Eyes of the Devil" mir wirklich sehr am Herzen liegt. Das Schreiben der ersten Fassung hat mir unglaublichen Spaß gemacht und die überarbeitete Fassung, die etwas länger ist und ein paar mehr Charaktere fasst, ist auch in kurzer Zeit entstanden.
In der ersten Fassung waren meine beste Freundin und ich die Hauptfiguren, deswegen wundert euch nicht, wenn in den Zitaten ab und an mein Name auftaucht.
Bei diesem Beispiel kann man sagen, dass sich zwar "Control" im Endeffekt durchgesetzt und etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen hat, aber die Partnergeschichte im Dämonenstil ist für mich immer noch sehr relevant. Vor allem, weil es einige Parallelen in den Geschichten gibt. Außerdem ist "Eyes of the Devil" eine sehr weit bearbeitete Version von "My Heaven is your Hell", ihr werdet die Ähnlichkeiten sehen.
Zum Inhalt:
Anne und Tina sind Freundinnen seit der Grundschule. Und seit dieser Zeit teilen sie auch ein großes Geheimnis: Die unheimlichen Fähigkeiten, die sie unerklärlicher Weise haben.
Diese lassen sie in ein Abenteuer schlittern, in dem sie sich mit den merkwürdigen, schattenlosen Wesen herumschlagen müssen - die hinter ihrer Magie her sind -, den Dämonen aus der Unterwelt - denen sie merkwürdiger Weise ein Dorn im Auge sind - und den Engeln...und wer weiß, was die im Schilde führen!
Und als wäre dies nicht genug, verliebt sich Anne ausgerechnet in einen Dämon, der sich als der menschenverachtende Sohn des Teufels herausstellt...
"The Eyes of the Devil" ist mehr oder weniger eine Liebesgeschichte, auch wenn ich nicht den alleinigen Fokus darauf gelegt habe. Ich bin kein Fan schmalziger Love-Storys und so kann ich gleich dazu sagen: Diese hier hat nicht das gute Ende, das man im ersten Moment von ihr erwartet.
Was mir noch wichtig ist, zu erwähnen: Meine Lieblingsfigur ist in diesem Fall keine der Hauptfiguren, sondern Nero, der beste Freund des männlichen Hauptcharakters. Er hat immer einen dummen Spruch auf den Lippen, aber auch sehr weise Worte. Die meisten der Zitate, die ihr hier finden werdet, sind deshalb von ihm.

Und nun: Genug der Vorrede...lasset die neue Zitate-Reihe beginnen!
(PS: Vergesst nicht, dass ihr Morgen die letzte Gelegenheit habt, eure Ideen einzureichen!)



Mittwoch, 19. September 2012

Inspired by... (Part 3)

Heute hatte ich mal wieder Lust, einen kleinen Inspirationspost zu machen. Da ich gerade selbst kaum zum Schreiben komme (und vor lauter lateinischen Wörtern nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht), lese ich momentan gern wieder die Ergüsse anderer Autoren. Einer davon - und sehr wohl mein Lieblingsautor - ist Anthony Horowitz. Und von ihm kommt auf die Buchreihe, die ich euch heute vorstellen will und die mich zu einigen meiner Fantasy-Romane inspiriert hat!


Fakten: Der erste Band von "Die Fünf Tore" (engl. Original: The Power of Five) erschien 2005 und trug den Titel "Ravens Gate" (dt: Todeskreis). Derzeit sind 4 Bände erschienen und bereits seit 4 Jahren wartet die Fangemeinde sehnsüchtig auf den finalen Band der Serie. Inhaltlich geht es um fünf Jugendliche, vier Jungen und ein Mädchen, mit übernatürlichen Fähigkeiten, die gegen einen mächtigen Feind aus der Vergangenheit kämpfen müssen. Das nur ganz kurz, denn den Rest soll man sich selbst erlesen ;)
Was mich daran inspiriert: Ich liebe Romane über Teenager mit übernatürlichen Fähigkeiten. Das spiegelt sich, so denke ich zumindest, auch in meinen Geschichten wieder. Was ich aber besonders liebe an dieser Buchreihe ist die absolut spannende Erzählweise. Der Leser wird zwischen "Jetzt wird alles gut"- und Katastrophengefühlen hin und her geworfen. Kaum erscheint Hoffnung - wird sie auch schon wieder zerstört. Das ist eine Sache, die ich auch in meinen Handlungsverläufen gern verwende ... Dank Herrn Horowitz!
Fazit: Ich habe mir die Reihe bereits im Erscheinungsjahr zugelegt und gehöre auch zu der bereits erwähnten Fangemeinde, die schon seit Ewigkeiten auf das neue Buch warten muss. Aber ich weiß, dass das Warten sich lohnen wird, denn diese Reihe ist DAS BESTE, das ich jemals gelesen habe. Punkt.


Und jetzt noch einen kleinen Klick!, wer noch nicht bei meiner "Gewinnaktion" mitgemacht hat!
Nicht so schüchtern...es lohnt sich!


 

Sample text