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Sonntag, 7. Oktober 2012

RE: Who am I really?

Ich habe von der lieben Rebecca von Sounds of Reality einen Blogaward bekommen. Dafür möchte ich mich zuallererst bedanken!
Aber anstatt diesen Award weiterzugeben (ich lese doch viel zu wenige andere Blogs mit unter 200 Lesern und würde mir nicht gut dabei vorkommen, einfach irgendeinen Blog vorzustellen) werde ich heute mal etwas anderes machen.
Nachdem Rebeccas Nachricht unter meinem Post aufgetaucht war, dass sie mir einen Blogaward verliehen hat, habe ich mir zuerst - neugierig wie ich bin - ihren Blog angesehen. Und sofort war ich sehr begeistert darüber. Sie hat eine wunderschön leichte Art, sich auszudrücken, ihre Posts regen zum Nachdenken an und ihr Blogdesign finde ich wirklich hübsch. Besonders schön fand ich allerdings einen bestimmten Gedanken von ihr, der die Überschrift "Who am I really?" trägt. Deswegen habe ich mich heute entschlossen, ihr eine kleine Antwort und meine Erfahrungen zu diesem Thema zu erzählen.
(Hier kommt ihr zu ihrem Post!)
Ich war auch 19, als mir das erste Mal die Zweifel kamen. Jeden Tag musste ich mich dadurch quälen, aufzustehen, hatte keinen Elan und habe sehr viel - wahrscheinlich viel zu viel - über mich nachgedacht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch studiert, Germanistik und Soziologie, und fühlte mich wahnsinnig unbefriedigt. Jedes Mal, wenn ich in der Uni saß, dachte ich mir: Das bin ich nicht, das ist nicht das, was ich machen möchte. Aber ich habe mich weiter durchgebissen, ohne Spaß, ohne Antrieb.
Aber wenn man an so einem Punkt angekommen ist, muss man irgendwann aufstehen und etwas ändern, auch wenn man noch keine Ahnung hat, in welche Richtung die Veränderung gehen soll. Ich habe mein Studium abgebrochen, das ich gehasst habe, und gejobbt. Ich habe mich unter anderem meiner Ausbildung zur Piercerin gewidmet (einfach um etwas völlig Neues auszuprobieren), mich viel aufs Schreiben konzentriert und ein Praktikum nach dem anderen gemacht. Erst nach dieser Zeit wusste ich, was ich wollte: Eine Ausbildung zur Krankenschwester machen (denn ich liebte es, mit Menschen zu arbeiten und ich liebte den medizinischen Bereich) und in meine Herzensstadt München ziehen (die ich seit 3 Jahren vergötterte.)
Es ist manchmal nicht leicht, einen Schritt zu machen. Aber manchmal muss man dafür nicht sein Studium hinschmeißen....man sollte einfach mal das ein oder andere Neue ausprobieren - ein neues Hobby, eine neue Musikrichtung, Urlaub oder ein Festival? Dann erkennt man schnell von selbst, was einem fehlt.
Ich habe es damals erkannt und bin nun, da ich es habe, der glücklichste Mensch der Welt!
















Kommentare:

  1. Hey :)
    Deine Antwort auf "Who am I really?" gefällt mir wirklich und es ist doch beruhigend zu lesen, dass es nicht nur mir so geht.
    Um etwas mehr über mich zu Lernen, nehme ich in diesem Semester das Sportangebot wahr und teste Tai Chi aus.

    Es freut mich zu lesen, dass du dich gefunden hast und glücklich bist, mit dem was du tust. Das wünsche ich mir für die Zukunft auch.

    Ganz Liebe Grüße
    Rebecca

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    1. Freut mir, dass meine Antwort dir zusagt!
      Ich drücke dir die Daumen, dass es dir mit deinem Ausgleich bald besser geht und du vielleicht auch in nächster Zeit herausfindest wer du bist und wer du sein willst!

      Ich wünsche dir das Gleiche für deine Zukunft ;)

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  2. das habe ich auch, vor nicht all zu langer zeit, schon durch. es ist grauenhaft etwas machen zu müssen, was einem so gar nicht befriedigt, wenn man sich jede minute fragt, was mache ich eigentlich hier, und vor allem warum, wozu und für wem. wenn man in träume und visionen versinkt, und man sich krank und schwer fühlt..
    ich habe mein ziel zwar noch nicht erreicht, das was ich machen möchte, aber ich habe meinen weg gefunden, und kämpfe jeden tag, und glaub ganz fest daran...
    lg

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    1. Ich wünsche dir sehr viel Kraft für diese Zeit und natürlich, dass du es schaffst, deinen Weg zu gehen!

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