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Sonntag, 16. September 2012

Ein Anfang + ein kleines "Gewinnspiel"

An Sonntagen bleibe ich gern noch sehr lange im Bett, weil das einfach nur so wahnsinnig gemütlich ist und weil ich ja weiß, dass ich nicht aufstehen MUSS! Dann beschäftige ich mich einfach mit ein paar Dingen, die man auch im Liegen ausführen kann. Meine heutige Beschäftigung war es, meine alten MP3-Player zu durchstöbern. Ich liebe es, alte Musik noch einmal zu hören und mich daran zu erinnern, wie es damals war.
Aber dann habe ich eine seltsame Entdeckung gemacht: Ein Textdokument, was wohl schon ziemlich alt sein muss, denn ich habe mich nicht mehr daran erinnern können.
Es war scheinbar der Anfang für eine Geschichte, aber ich konnte mich nicht entsinnen, wofür ich ihn geschrieben habe. Nur die Worte kamen mir in so weit bekannt vor, dass ich wusste, dass sie wirklich von mir sind. Also bekommt ihr heute mal ein Stück Text, von dem ich genau so viel weiß, wie ihr, und das obwohl ich selbst die Autorin bin...


Es ist weit verbreitet, dass Eltern ihre Kinder anlügen, wenn diese ihren ersten Schultag antreten müssen. "Die Schule ist ein schöner Ort. Du wirst viel lernen und ganz viele neue Freunde finden! Ich verspreche dir, das wird ein Spaß!"
Und dabei sehen sie dich mit diesem Blick an, mit dem sie dir früher vom Weihnachtsmann und vom Osterhasen erzählt haben. Irgendwie in deinem Inneren registrierst du das vielleicht auch. Aber wie kann man das naive Gehirn eines gerade einmal 6 Jahre alten Kindes doch mit einer bunten Feier und Süßigkeiten in einer großen Tüte verschleiern. Das kennt jeder von uns.Und jeder ist darauf hereingefallen.
Wie hart die Realität wirklich ist, erfährt man schnell nach den ersten Jahren der Grundschule. Denn dann beginnt ein ebenfalls weit verbreitetes Phänomen: Die Gruppenbildung.
Das alles begann bei mir im zarten Alter von 11 Jahren, als ich in die fünfte Klasse kam. Da waren die großen Schüler die uns piesakten und man konnte eigentlich nur überleben, wenn man sich eine der Gruppen anschloss. Das hieß: eigene Individualität und Entfaltung aufgeben für das sichere Gefühl, irgendwo dazu zu gehören. Nicht allein da zu stehen.

Wir schreiben das Jahr 2010. Es ist Sommer. Oder Winter. Eigentlich ist das für diese Geschichte nicht von großem Belangen.

Wenn ich derzeit nicht mit meinen anderen Geschichten so viel zu tun hätte, würde ich daraus vielleicht etwas machen, aber die Zeit ist bei mir gerade sehr knapp bemessen. Also sind heute mal eure Gedanken gefragt!
Was meint ihr, um wen könnte es in der Geschichte gehen? Was passiert dieser Person, wie geht die Geschichte weiter?
Wir machen da heute mal ein kleines Gewinnspiel draus. Schreibt eure Ideen in die Kommentare oder als Mail an between.t.lines@googlemail.com. Derjenige oder diejenige, deren/dessen Idee mir am besten gefällt, wird hier, zusammen mit seinem Blog und seiner Idee, vorgestellt. Weitere Zusammenarbeit halte ich definitiv für möglich. Also mal ran an die Tastaturen!
(Wichtig ist natürlich, dass ihr Leser meines Blogs seid. Zeit gebe ich euch eine Woche, also bis zum 23. September!)




Kommentare:

  1. Die Hauptperson der Geschichte ist "damals" in der 5. mehr oder weniger zwangsweise in eine Gruppe geraten und hat sich den "Gruppenschutz" durch die Akzeptanz der dortigen Rangordnung erkauft. Sie war nie "Leitwolf" sondern immer nur Mitläufer, konnte sich zwar später gegenüber den jüngeren Neuzugängen behaupten, aber erst jetzt versteht sie, dass sie die "Küken" nicht besser behandelt als sie behandelt worden ist.
    Das alles kommt erst jetzt durch als ein einschneidendes Erlebnis sie in eine neue Umgebung versetzt, die alten Gruppen und Freunde sind bedeutungslos geworden, nur zu einigen wenigen engen Freunden besteht weiterhin ein Kontakt - aber auch nur aus der Ferne.
    Die Geschichte beschreibt die Eingewöhnung und neue Rollenfindung nach den unfreiwilligen Veränderungen, das Abdriften der alten Gruppe durch Erzählungen der Freunde (die jetzt auch gerne aussteigen würden) und die Rekapitulation der vergangenen Jahre.

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    1. Eine sehr schöne Idee, Sebastian!
      Würdest du mir noch deine Emailadresse hinterlassen oder an meine schicken, damit ich dich im "Gewinnfall" (das klingt so blöd...) benachrichtigen kann? :)

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  2. Ich werde auch mitmachen, schicke dir das aber komplett per Mail, nicht als Kommentar!

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